Sögel.
Die Mitgliederversammlung der Waldschutzgenossenschaft Hümmling-Süd fand am 10. März 2026 im Hotel Jägerhof in Sögel statt. Der Vorsitzende Andreas Perkmeyer eröffnete die Sitzung und konnte über 50 Teilnehmer begrüßen.
Waldzustand und forstwirtschaftliche Entwicklungen
Forstamtsleiter Dr. Stockmann berichtete von anhaltenden Waldschäden. Die Schäden in den Baumkronen sind im Durchschnitt um 6 Prozent gestiegen, wobei Fichten und Buchen besonders stark betroffen sind. Erfreulicherweise haben sich jedoch die Förderrichtlinien verbessert. Für die Pflege von Jungbeständen können nun Zuschüsse von bis zu 600 Euro pro Hektar in Anspruch genommen werden. Zudem wies Dr. Stockmann darauf hin, dass man sich dringend mit der EU-Wiederherstellungsverordnung auseinandersetzen müsse. Im forstwirtschaftlichen Bereich plant der neue Förster Nils Sievers aktuell Neuanpflanzungen auf einer Fläche von 8,2 Hektar.
Holzvermarktung
Herr Jörg Görlich von der Vermarktungsorganisation Nord-West-Holz e.G. informierte über die neue Zusammenarbeit mit der OHV im Weser-Emsgebiet. Durch diese Kooperation ist die Organisation zu einer der größten ihrer Art in ganz Niedersachsen angewachsen und fungiert als starker Partner für die Industrie. Da derzeit gute Verkaufserlöse für Rundholz erzielt werden, rief Herr Görlich die Waldbesitzer dazu auf, diese vorteilhaften Marktpreise zu nutzen und Holz einzuschlagen.
Wahlen
Bei den Wahlen wurde Andreas Perkmeyer in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt. Ansgar Dörtelmann und Heinz Kirschner verbleiben weiterhin im Vorstand. Als neuer Kassenprüfer wurde Klaus Langen aus Spahn gewählt, da Wilhelm Geers verabschiedet wurde.
Aktivitäten und Beschlüsse
In seinem Referat verwies der Vorsitzende auf diverse Aktivitäten der letzten zwei Jahre, darunter Gespräche mit Politikern wie der Bundestagsabgeordneten Frau Troff-Schaffarzyk sowie Vertretern des Landkreises, um die Sorgen der Waldbesitzer zu platzieren. Unter dem Punkt Verschiedenes beschloss die Versammlung, der Feuerwehr Werpeloh neue Waldbrandschläuche im Wert von 1655,19 Euro zu finanzieren. Darüber hinaus wurde vereinbart, ein defektes Erdbohrgerät der Genossenschaft reparieren zu lassen.