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Gut gemeint, aber gefährlich: Warum Brüssels Renaturierungspläne in die Sackgasse führen

Wer regionale Erzeuger verdrängt, schadet dem weltweiten Klima

Die nächste EU-Verordnung wird durch Europa getrieben.

Auch die EU-Wiederherstellungsverordnung steht massiv in Kritik.

 

Müssen wir Bauern und Forstbauern uns wehren? 

Schwere Nachteile sind zu befürchten. Immer mehr Bauern werden aufgeben.

Was will das Gesetz erreichen? Die EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) von 2024 verpflichtet die Mitgliedstaaten, geschädigte Ökosysteme zu restaurieren, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten und die Folgen des Klimawandels abzumildern. Sie ist ein zentraler Baustein des Europäischen Green Deals. Bis zum Jahre 2030 sollen mindestens 20 Prozent der Landflächen renaturiert werden.

Das hört sich wichtig an. Aber ist dieser Teil des Green Deals ein geeignetes Mittel, um Naturschutzziele zu erreichen. 

 

Die Antwort ist einfach.

Umso mehr Bauern aufgeben, umso weniger werden die obigen Ziele erreicht. Da gibt es viele Gründe. Ein Grund ist, dass Deutschland mit 80 Millionen Menschen ein dicht besiedeltes Land ist. Fast jeder Quadratmeter wird bzw. wurde bis vor kurzem land- und fortwirtschaftlich genutzt. Davon haben die Deutschen gelebt. Wenn unsere Produkte, die wir als Verbraucher benötigen, von weit her bzw. aus anderen Ländern kommen, sind die Schäden an Natur, Arten und Klima vielfach höher. Haben die Gesetzesinitiatoren vergessen, dass wir Menschen zwar in vielen Staaten, aber nur auf einer Erde leben? 

Im Fachmagazin „Der Waldbesitzer“ setzen sich Prof. Dr. Andreas W. Bitter Präsident des Waldbesitzer-Dachverbandes AGDW und der Referent der Zeitschrift Kurt Hausschild kritisch mit der EU-Wiederherstellungsverordnung auseinander.

 

 

Neben vielen anderen Argumenten stellen sie Fragen nach der Finanzierungbarkeit, zu dem weiteren Verlust von Forstbetrieben, nach der Sinnhaftigkeit hoher administrativer Lasten und was sich anders entwickeln könnte, als sich die Initiatoren der EU-Wiederherstellungsverordnung vorgestellt haben.

Ein folgender Bericht von Dinah Urban im „Deutscher Waldbesitzer“ titelt wie folgt:

Erst Vertrauen dann Natur wiederherstellen“.

Die EU-Wiederherstellungsverordnung sollte sich nicht gegen den Klimawandel stellen. Auch hier wird unter anderem die Finanzierungbarkeit in Frage gestellt.

 

Download
Fachmagazin „Deutscher Waldbesitzer“ 2/26 - Zur W-VO
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An die Waldbesitzer und Leser:

Sprecht regionale und überregionale Politiker an und sagt, dass die EU-Wiederherstellungsverordnung in der heutigen Form eher schadet als nützt.

Anstatt auf die Bauern zu hacken, sollte man darauf schauen, welche Dinge zuerst angegangen werden sollten. Wirksam weniger Schiffe auf den Weltmeeren, weniger Flugzeuge, weniger Öl, Gas und Kohle sind Schritte in die richtige Richtung.

 

Lasst uns die Erde retten und nicht weiter zerstören!